Gymnasien

Aktivitäten zum Dauerbrenner-Thema G8/ G9

Bei Gesprächen in Kultusministerium und Staatsministerium Mitte November und Anfang Dezember 2012 übergaben wir unser G9-Buch mit den "aussagekräftigsten Elternzuschriften zum G9-Versuch der grün-roten Landesregierung" für die Kultusministerin und den Ministerpräsidenten. Erstaunlicherweise muss man immer wieder auf die altbekannte Tatsache hinweisen, dass ca. 80% der Gymnasialeltern - aber auch der Grundschuleltern, die diese Entscheidung für eine weiterführende Schule noch vor sich haben - eine Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 wünschen. Immer wieder wurden wir auf die "politische Entscheidung" in diesem Bereich hingewiesen und dass G8 doch "gar nicht so schlimm" sei. Wir halten es für einen Skandal, dass der erklärte und eindeutige Elternwille in diesem Bereich nicht ernst genommen wird, obwohl die Aussagen hierzu vor der Landtagswahl noch ganz anders klangen - und zwar von beiden heutigen Regierungsparteien.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte über die Beschwerden der Eltern zu G8 und ihre Hauptargumente für G9, kann hier einen Blick in das G9-Buch werfen: 

Wir werden auf jeden Fall nicht nachlassen in unserem Bemühen, G9 wieder flächendeckend dort zu bekommen, wo es gewünscht wird, denn Wahlversprechen müssen unserer Ansicht nach gehalten werden!

Auch werden wir die Landtagsabgeordneten mit einer elektronischen Ausgabe dieses G9-Buches ausstatten, damit auch die einzelnen Abgeordneten wissen, was ihre Wähler wirklich wollen. Wenn Sie sich in dieser Sache weiter engagieren wollen, schreiben Sie doch Ihrem Landtagsabgeordneten und weisen auf dieses Buch hin - dann hat er einen weiteren Anreiz, es zu lesen!


27.02.2012  Antwort der Ministerin 

26.02.2012  Offener Brief des GEB Stuttgart zum "Gezerre um G9"

14.01.2012  aktuelle Stellungnahme des GEB Stuttgarts zu G8/G9

Brief an die Kultusministerin zum Thema Doppeljahrgang und gleiche Benotung von Jugendlichen unterschiedlichen Alters aus Sicht der Hirnforschung von Dr. med. Sabine Ladner-Merz, Ärztliche Leiterin der Akademie für Kognitives Training.

Neuste Informationen des Netzwerks "Doppelter Abschlussjahrgang 2012": Elternanschreiben und Flyer

Hier finden Sie eine Frageliste als Anleitung für Gespräche in Ihrer Schule sowie die Berechnung der Lehrerwochenstunden.

Beitrag zur Ablehnung des G8 in Baden-Württemberg im SWR am 06.07.2009: BW Aktuell

Doppelte Kursstufe 2010 - doppeltes Abitur 2012

Wir möchten auf ein Problem aufmerksam machen, das leider noch zu wenig Beachtung findet. 2012 gibt es an Gymnasien in Baden-Württemberg einen doppelten Abschlussjahrgang (letzte G9-Klassen, erste G8-Klassen). Die Auswirkungen betreffen nicht nur Gymnasien, sondern ALLE Schularten.

Das "Netzwerk Baden-Württemberg Abschlussjahrgang 2012", eine Initiative des GEB Stuttgart, hat hier die wichtigsten Fakten zusammen gestellt: Fakten 2012
Eine Übersicht der Problemfelder und Ansprechpartner finden Sie hier: Problemfelder
Frau Ursula Duppel-Breth, ehemalige 2. Vorsitzende des Landeselternbeirats und Sonderbeauftragte des LEB für 2012 hat eine Argumentationshilfe zusammengestellt: Argumentationshilfe

Informieren können Sie sich auf folgenden Website:
www.eltern-in-stuttgart.de
www.doppeljahrgang2012.de

Hier finden Sie eine Pressemitteilung der SPD zur Problematik der beruflichen Gymnasien hinsichtlich Kapazität bei den doppelten Jahrgängen: PM SPD

Am 20.03.2009 fand im Kultusministerium ein Gespräch mit gymnasialen Elterninitiativen statt, wo man sich mit der Situation der doppelten Kursstufe ab 2010 und dem doppelten Abitursjahrgang 2012 und dem "Danach" auseinandersetzte. Hier können Sie das Protokoll nachlesen: Protokoll

Hier finden Sie die Anfrage der SPD und die Antwort des Kultusministeriums zum Thema "Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs 2012": Anfrage

Nachfolgend sind Informationen zweier Gymnasien aus Leonberg und Freiburg, die bereits 2000 das G8 eingeführt haben und Erfahrungen mit doppelter Kursstufe und gemeinsamem Abitur (G8+G9) haben: Leonberg und Freiburg

DVA

NEUREGELUNG DER VERGLEICHSARBEITEN AN GYMNASIEN

Ein Telefonat mit dem Kultusministerium am 6.11.2008 hat folgende neue Informationen ergeben:

1. Die Umstellung der Vergleichsarbeiten ist beschlossen.

2. Der Termin der Umstellung ist ebenfalls klar, d.h. die jetzigen 6. und 8. Klassen müssen Anfang des kommenden Schuljahres als neue Siebt- und Neuntklässler Vergleichsarbeiten schreiben, und zwar unbenotet.

Deshalb entfällt das Schreiben der Vergleichsarbeiten am Ende dieses Schuljahres und damit auch die Benotung, denn (Originaltext der Auskunftsquelle):
"Es wäre ja Unsinn, die Kinder am Ende dieses Schuljahres Vergleichsarbeiten schreiben zu lassen und Anfang des kommenden gleich noch einmal."

3. Bisher ist nur die Information darüber an die Gymnasien ergangen, aber noch kein fertiger Beschluss, denn um diesen herauszugeben, muss das Ganze erst durch 3 verschiedene Gremien, u.a. den LEB, und somit juristisch wasserdicht abgesegnet werden. Deshalb halten sich die Gymnasien bisher an die bestehende Rechtslage, und die schreibt die Vergleichsarbeiten für die Klassen 6, 8 und 10 und benotet vor. Das heißt, die Gymnasien können sich auf die bestehende Rechtslage berufen, bis die neue Verordnung rechtskräftig ist, das bedeutet jedoch nicht, dass die Neuregelung nicht kommen wird.

4. Das Ganze ist lediglich eine Formsache, und die endgültige neue Vorgabe = der rechtskräftige Beschluss des Kultusministeriums für die Schulen  (Klassen 7 und 9, unbenotet) wird rechtzeitig erfolgen, sprich bis Anfang 2009, so dass auf keinen Fall noch die alte Regelung greifen wird.

Katharina Georgi-Hellriegel, G8-Sprecherin des GEB Stuttgart

AKTUELLES AUS DEM KULTUSMINISTERIUM

Mitteilung des Kultusministeriums zu Vergleichsarbeiten Zentrales Ziel von Vergleichsarbeiten ist es, den Lehrkräften auf der Grundlage einer testbasierten Standortbestimmung Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung zu geben. Sie werden nach den Vorgaben psychometrischer Testverfahren entwickelt, die den Schulen differenzierte und empirisch abgesicherte Rückmeldung über das Ergebnis ihrer Unterrichtsarbeit geben sollen. Dabei werden standardbasierte Kompetenzen als Ergebnis längerfristig angelegter Unterrichtsprozesse überprüft. Dieser Intention steht ein fortgesetztes "Teaching to the test" entgegen, wie es angesichts der Benotung der Vergleichsarbeiten in vielen Schulen gängige Praxis war. Es widerspricht der Intention der Vergleichsarbeiten, wenn sich die Motivation lediglich auf die Testbearbeitung bezieht, weil es für die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler wichtig ist, möglichst gut abzuschneiden. Eine gezielte Vorbereitung auf die Arbeiten läuft der eigentlichen Funktion von Lernstandserhebungen zuwider.Vor diesem Hintergrund ist das Kultusministerium im Zuge der fortlaufenden Auswertung der Erfahrungen, die mit den seit 2006 in den weiterführenden Schulen jährlich durchgeführten Vergleichsarbeiten gemacht wurden, zu dem Ergebnis gekommen, künftig von einer Benotung dieser Arbeiten abzusehen. Die Arbeiten werden außerdem in den kommenden Durchgängen erst nach der Sommerpause, also zu Beginn des neuen Schuljahres, geschrieben. Der neue Testtermin soll zusätzlich dazu beitragen, dass künftig an den Schulen kein Vorbereitungsdruck besteht. Da nach Klasse 6 und 8 außerdem häufig ein Fachlehrerwechsel stattfindet, ist zum Beginn des darauffolgenden Schuljahrs eine günstigere Ausgangssituation für einen verantwortungsvollen Umgang mit den diagnostischen Hinweisen zum einzelnen Schüler und zur einzelnen Klasse gegeben.

Vergleichsarbeiten werden damit künftig jährlich unbenotet zu Beginn des Schuljahres durchgeführt. Die bislang als notenrelevant von Ihnen eingeplante Vergleichsarbeit am Ende des laufenden Schuljahres muss nicht durch eine entsprechende Klassenarbeit ersetzt werden. Ob die Vergleichsarbeit durch eine zusätzliche Klassenarbeit ersetzt werden soll, liegt allein im Beurteilungsspielraum der einzelnen Lehrkraft.

Über die genaue Terminierung der Vergleichsarbeiten zum Auftakt des Schuljahres 2009/2010 werden die Schulen zeitnah im amtlichen Mitteilungsblatt "Kultus und Unterricht" sowie elektronisch über "Infodienst Schulleitung" informiert. Die notwendigen Anpassungen der Notenbildungsverordnung werden ebenfalls umgehend vorgenommen und in "Kultus und Unterricht" veröffentlicht. Die in Klasse 10 der Gymnasien letztmals in diesem Schuljahr von den Schülern des neunjährigen Bildungsganges zu schreibenden zentralen Klassenarbeiten bleiben hiervon unberührt.  Es ist vorgesehen, auch für die Schülerinnen und Schüler des achtjährigen Bildungsganges in Klasse 10 ab dem Schuljahr 2009/2010 solche Arbeiten durchzuführen; über die näheren Einzelheiten hierzu werden die Schulen rechtzeitig informiert werden.

Informationen des Bildungsratschlags Göppingen


 
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